Haarmann: Neue Veröffentlichung im Shop

Contemporary Lovesong heißt der Titelsong des neuen Berliner Radiotatort “Traumhochzeit”. Gesungen hat Christiane Hagedorn. Artwork: Myriam Holme.
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Haarmann: Neue Soundtracks für Hörspiele

Im klangmœbel-studio wird fleissig produziert und daher möchten wir auf den geballten Radio-Output des Frühlings hinweisen.

Im April hat ausserdem Martin Heindels neues Hörspiel “Fabrik” seine Ursendung. Vier Stockwerke, keine Fenster, keine Türen: Die Fabrik.

Die Fabrik ist leer. Nur die Grundrisse der Maschinen sind noch da. Was wurde hier hergestellt? Was ist im Keller? Wie viele Kellergeschosse hat dieses seltsame Gebäude?
Ein leerer Raum muss natürlich mit Klängen angefüllt werden und dafür war ich zuständig.

Donnerstag, 28.04.16
23:00 Uhr
1LIVE

Und zu guter Letzt habe ich ich wieder den Soundtrack für den Berliner Radiotatort “Traumhochzeit” beigesteuert. Dabei ist auch der besonders schöne Titelsong “Contempory Lovesong” entstanden der zeitgleich auf klangmœbel erscheinen wird. Die Ursendung ist am 11.05.2016 auf Bayern 2 und dann geht das Stück auf Tour durch die Rundfunkanstalten Deutschlands.
Die vielen Termine stehen hier:

programm.ard.de/Radio/Listen/Reihen/ARD-Radio-Tatort

Haarmanns Hörspiel “Herbert Stencil und V” beim Berliner Hörspielfestival

Am 23.04.16 wird das Hörspiel im Berliner Theaterdiscounter präsentiert.

Stimme: Mireia Guzmán
Komposition, Regie, Stimme: Haarmann
Produziert im klangmœbel-studio

Der Titel des Stücks bezieht sich auf T. Pynchons Buch “V”. Stencil verfolgt auf seiner obsessiven Suche nach V. immer abwegigere Hinweise und baut sie in sein Hirngespinst ein. Die verschiedenen Metamorphosen der V. werden in historischen Kapiteln nachgezeichnet, die jedoch nur Stencils private Fantasien darstellen.
“Herbert Stencil als Orpheus verkleidet in der Unterwelt (für V)” könnte eine mögliche Episode des Buchs sein.

In Berlin läuft es im Wettbewerb der Kurzhörspiele mit einer Länge von 5-20 Minuten.

Haarmann: Hörspiel “Alaaf” wird uraufgeführt

ALAAF

Von Jochen Langner und Ralf Haarmann

Sonntag, 7. Februar 2016, 17.05 – 18.00 Uhr | WDR 5
Montag, 8. Februar 2016, 19.05 – 20.00 Uhr | WDR 3

Köln feiert Karneval. Doch als das KAlt-Bier, ein Gemisch aus Kölsch und Alt, der multikulturellen Helau-Alaaf Bewegung mikrobiologisch sabotiert wird, kommt es zur Katastrophe. Ein tödlicher Virus infiziert die Feiernden. Die Bundesregierung geht von einem terroristischen Anschlag aus und erklärt die Kölner Innenstadt zur verbotenen Zone. Doch wer ist für den Anschlag verantwortlich?

“Alaaf” erzählt den Ist-Zustand ein Jahr nach der Virus-Katastrophe: Die verschiedenen politischen Kräfte und karnevalistischen Gruppierungen reiben sich auf und die Bewohner der Kölner Innenstadt leben in Notunterkünften. Die Bundesregierung übt die totale Überwachung und beschwichtigt nach außen. Im Epizentrum der Krise sitzt Tom Häuser, Hauptverdächtiger für die Verursachung der Epidemie. Innerhalb der verbotenen Zone versucht er eine autarke Gesellschaft aufzubauen, fern von jeglicher staatlicher Regulierung von außen. Sind Köln und der Rest der Welt noch zu retten? Das Hörspiel setzt dem Karneval selbst die Narrenkappe auf. “Alaaf” – ein tödliches Planspiel zur fünften Jahreszeit.

www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-hoerspiel/audio-alaaf-100.html

Von Jochen Langner und Ralf Haarmann

Produktion: WDR 2016 ca. 53‘

Haarmann: Premiere von “Du hast Zucker, Junge!”

Der Komponist Ralf Haarmann und die Bildende Künstlerin Sandra Setzkorn produzieren mit „Du hast Zucker, Junge!“ ihre erste gemeinsame Bühnenarbeit unter dem Label Samaldo Tamatues Horse Production.

Premiere: 29.10.15

Vorstellungen:

30.10.15, 31.10.15, 06.10.15, 07.10.15, 08.10.15

Theater im Pumpenhaus, Münster

Weite Horizonte, kaltblütige Bösewichte, spektakuläre Schießmanöver, epische Erzählbreite, Cowboykochen, Augen in Großaufnahme, Helden und Antiheldenkörper, Lynchjustiz. In den rechtlosen Randgebieten der Welt wird Gerechtigkeit selbst beschafft. Im Wilden Westen nimmt man sich sein Recht oder stirbt.

Samaldo Tamatues schauen nach, was sich hinter dem Westernhelden verbirgt. Pappfassade ohne Innenleben? Marionette der Requisite oder moralisches Vorbild für eine ganze Generation von Kinozuschauern? Da darf der Blick über den Bildausschnitt hinaus nicht fehlen. Die Kamerafrau Mireia Guzmán bringt live die Frage auf die Leinwand, ob wir unseren Augen eigentlich trauen können. Und der Musiker Ralf Haarmann schafft an analogen und elektronischen Instrumenten einen Sound, der den Zuschauer in seiner Fantasie die Weite der Prärie spüren lässt.

Du hast Zucker, Junge! ist eine Hommage an den Italo-Western und seine epocheprägenden Motive. In einem wilden Spiel mit den vertrauten Oberflächen entsteht Tiefe dort, wo sie längst verloren ist. Die lebenden Toten, Westernhelden ohne psychologischen Tiefgang à la Clint Eastwood, werden im Bühnenraum zu Handelnden. In einem absurden Kostüm- und Kulissenreigen der Bildenden Künstlerin Sandra Setzkorn entwerfen sie überdimensionale Gebäude, erschaffen Objekte und letztlich ihr Selbst.

Die installative Theateranordnung ist inspiriert von den Atmosphären Sergio Leones, den Landschaften Almerias und Westfalens. In dieser merkwürdigen Zwischenwelt erfinden Performer, Bildende Künstler, Musiker und Videokünstler einen neuen Wilden Westen – im Theater. Und damit keiner das Ende kennen kann, betritt jeden Abend ein neuer Gastperformer das Feld. Den Revolver im Anschlag.

Konzeption und Regie Ralf Haarmann, Sandra Setzkorn Dramaturgische Beratung Johanna-Yasirra Kluhs Musik Ralf Haarmann Bühne und Kostüme Sandra Setzkorn  Live-Kamera Mireia Guzmán Schauspiel Cornelia Kupferschmid, Frank Schneider Als Gäste Stephan US, Khosrou Mahmoudi, anna.laclaque, Alexis Milne Produktion Samaldo Tamatues Horseproduction Koproduktion Theater im Pumpenhaus Förderer Kulturamt der Stadt Münster, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

Haarmann: Soundtrack zum Berliner Radiotatort

Am 08.07.15 ist die Erstausstrahlung vom neuen Radiotatort aus der Hauptstadt “Seltene Erden” mit Haarmanns Soundtrack. Das Hörspiel wird auf allen ARD-Sendern zu hören sein.

BR 2 – Mittwoch, 8. Jul 2015 20:03

HR 2 – Mittwoch, 8. Jul 2015 21:00

WDR 5 – Samstag, 11. Jul 2015 17:05

NDR Info – Samstag, 11. Jul 2015 21:05

SWR 4 – Samstag, 11. Jul 2015 21:05

WDR 5 – Samstag, 11. Jul 2015 23:05

SR 2 – Sonntag, 12. Jul 2015 17:05

RB Nordwestradio – Sonntag, 12. Jul 2015 17:05

RB Nordwestradio – Montag, 13. Jul 2015 21:05

MDR Figaro – Montag, 13. Jul 2015 22:00

Mehr Infos finden Sie hier:

http://www.ard.de/home/radio/Die_Faelle/170550/index.html

Hommelsheim: im Trio mit Veloce und Wiese in Berlin

Haarmann: 30.05.15 Premiere von MUTTERHABENSEIN

FreiFrau spielt
MUTTERHABENSEIN
und denk. sie lebt und siehet dich

mit Cornelia Kupferschmid, Carolin Wirth, Johanna Kollet, Christiane Hagedorn, Claudia Frost
Regie: Carola v. Seckendorff
Dramaturgie: Joachim Henn
Sound: Ralf Haarmann
Choreographie: Tom Bünger
Regieassistenz: Jens Krause
Regiehospitanz: Imke Allerbeck, Janine Ahmann
Fotografie: Carola v. Seckendorff
Förderer: Kulturamt Münster, Bezirksregierung NRW

Premiere: 30. Mai 2015 im Le Midi, Bohlweg
Fr, 5.6. Tante August, Augustastraße
Sa, 6.6. Vinothek am Theater, Neubrückenstraße
Mo, 8.6. Schoppenstecher, Hoersterstraße
Sa, 13.6. Tante August
So, 14.6. SpecOps, Von Vinckestr. 5-7
Fr, 19.6. Vinothek am Theater

Beginn jeweils 20 Uhr
Karten sind über die jeweiligen Lokale erhältlich
14 €/ ermäßigt 12 €

Haarmann: Dada Labor Dresden am 13.05.15

Haarmann: Konkret zu Abstrakt kuratieren eine Reihe im Dresdener Projekttheater

Das elektroakustische Trio Konkret zu Abstrakt experimentiert 2015 multimedial im Dresdner projekttheater.


Sieben Abendveranstaltungen zwischen März und November zeigen sieben verschiedene Versuchsanordnungen von Musik-Theater:

  • Klänge aus elektronischen Instrumenten,
  • Gesänge zu Videoprojektionen,
  • Text-Experimente zu Bewegungen im Raum.

Für jede der sieben Veranstaltungen werden Künstler verschiedener Professionen aus Dresden und anderswo als Gäste eingeladen, um mit Konkret zu Abstrakt im Dada-
Labor “Theater” nach neuen Verbindungen zu forschen.


Experimente im Geist der historischen Futuristen und Dadaisten treffen auf zeitgenössische Synthesizer, Freejazz-Vokabular und klassische Instrumentalklänge. Darsteller erscheinen in Lichtbildern, Performances, Installationen und öffnen Grenzen für unerwartete Begegnungen.

Jeder der Labor-Versuche steht unter der Leitung eines Mitglieds von Konkret zu Abstrakt und trägt einen eigenen Titel:

#1  11. März
Maßnahmen gegen die dadaistische Bedrohung
(Laborleitung: Ralf Haarmann)

# 2  15. April 2015
Vorkommen von Gegenlicht bei Zustand nach Rohrverlegung
(Laborleitung: Frank Niehusmann)

#3   13. Mai 2015
Oberdada rückwärts vom Knie zur Brust
(Laborleitung: madame.laclaque)

#4   10. Juni 2015
Der Müll sammelt sich mal wieder ganz rechts auf der Standspur
(Laborleitung: Frank Niehusmann)

#5   08. Juli 2015
Dynamische Loopomotive lauscht Kammerflimmerspiel
(Laborleitung: madame.laclaque)

#6   14. Oktober 2015
Unkontrollierte Angaben über grundlegende Risiken bei Ausflugszielen
(Laborleitung: Frank Niehusmann)

#7   11. November 2015

For a fistful of Dada
(Laborleitung: Ralf Haarmann)